Damwild

Das Damwild liegt mit seiner Körpergröße zwischen dem kleineren Rehwild und dem deutlich größeren Rotwild.

 

Damwild war bis vor der letzten Eiszeit in Europa weit verbreitet.

 

Ein Teil dieser Bestände überlebte in Kleinasien und wurde von dort mit den Phöniziern und den Römern wieder nach Europa gebracht, wo es seit dem wieder heimisch ist.

 

Damwild kann sich an unterschiedliche Biotope anpassen, bevorzugt aber lichte Mischwälder und große Grünflächen, wo es immer in Gruppen lebt.

 

Mein Damwild kann zu jeder Nacht- und Tageszeit in den Stall gehen und sich dort gegen Hitze, Wind und Regen schützen.

 

Als Wiederkäuer ernährt sich das Damwild von Gras, Kräutern und Blättern sowie von der Rinde junger Bäume, wobei es bei zu hohen Beständen nicht unwesentliche Schäden am natürlichen Aufwuchs des Baumbestandes verursachen kann.

 

Ein Damhirsch erreicht eine Körperlänge von ca. 130 bis 175 cm. Die Schulterhöhe reicht von 80 bis 105 cm. Nur die männlichen Tiere schieben jedes Jahr zwischen Frühjahr und Spätsommer ein schaufelförmiges Geweih.

 

Ausgewachsene Tiere wiegen durchschnittlich etwa 65-110 kg (Hirsche), weibliche Tiere 45-70 kg.


Das Damwild verändert sein Aussehen zwischen Sommer und Winter sehr auffallend: Im Winter unauffällig mittel-grau, wird das Fell im Frühjahr hellbraun, zum Teil fast rot-orange mit leuchtend weißen Punkten und einem dunklen Aalstrich auf dem Rücken, während Bauch und Beine weiß bleiben.